Ciao!

Ich freue mich, dass Sie meine Seite gefunden haben.
Ob sie beim Lesen Freude macht, weiß ich nicht,
es kommt darauf an.
Ich wünsche jedenfalls ein erholsames Betrachten.
Wenn Sie sich äußern möchten, schreiben Sie eine Mail.

Ἦρος ἄγγελος ἱμερόφωνος ἀήδων
Sappho 6.Jh.v.Chr. (Des Frühlings Botin mit sehnsuchtsvoller Stimme die Nachtigall)

Sonntag, 18. September 2016

Es ändert sich. Lesen.



Verstehen? Nicht verstehen kann ich das, kannst du mir das hier wenigstens erklären? 

            – Nein, nie. Es sind doch lauter verständliche Wörter - also los!


           



        Wanderer
                                      
Weit übers Land kam ich
durch unentwirrbares Dickicht
in verhangenen Wäldern
auf Bergen hart unter den Gipfeln
     fiel ich
und tausend Wege gehetzt
     durch trauernde Städte -
nun lieg ich nur noch still
     auf den Wartewiesen
käme ein Boot
    mit stolzblondem Segel


       Nacht

Dunkle Erdmutter -
gebärst Giganten
mit hundert Armen
dunkle Persephone

Gib uns die Felder auch
das Gras  die Bäume
und den Tag  zu sehen
das Liebe dein Licht uns


Angst -
immer verschleierter
war der Mond
ohne alle Sterne

- verloren




... über dem Weg

Du - in der Nacht
von außen der Welt
ewiger Wandrer
durch Zeiten der Jahre
auch dunkle Zweige im Frühjahr
das Licht weißer Laternen
   tiefer im Sein

greifst mir an Tagen
mitten hindurch an die Saite
       dauernder Harfe


        1968

so denken sie konzentrisch
und handeln so
und außen am Horizont
ziehen andere Gewitter
fühlen sich wohl
und auch stark
jeder sein Teil
am blanken Wohlstandstraum




unser Land

Viele Bilder blühen in uns
weißt du
wo die goldenen Äpfel wir pflücken
das ganze Jahr
weiter gehen die wärmeren Wege
tief in die Landschaft -
Dies unser sonniges Land
lass uns mit allen Händen bebauen
zu reifen die ganze Freude